Donnerstag, 11. Juni 2015

Choose your own path

I shouldn't become a blogger, I really suck at posting regularly. Anyway, I wanted to post something now. I arrived home now and this is the end of my journey and my adventure. I still haven't realised it. A friend of mine did a good description of our situation: it feels like being on vacation and knowing that you'll be "home" in a few days. Brighton has been my life and my home for quite a long time and I had to make a huge effort to feel as comfortable as I did in the end. The main reason were my friends, who became my family over the time. The people I met there and the friendships I made are truly unique and I don't really have any words for it.
Since I'm back in Germany, I feel like a part of me is missing. From time to time I'm having relapses and I just wanna continue running away.I want to run to a place where time has frozen and I can stick with all my friends. My heart is broken and this hasn't happened for a long time. I actually thought I wasn't able to feel such pain anymore but apparently I can.
This experience has been the best and saddest at the same time. I captured all these unique memories that no one can take away from me now and they will always be with me. But I still can't believe that I had to say goodbye to all those amazing people. Is this really the end? I feel like it's been a couple of weeks when I packed my bags and left. It doesn't feel like half a year, not at all.
I'm still looking for words to describe how I'm feeling. However, I think there are no words to describe the confusion inside of me. Don't get me wrong, I'm happy to have my friends, my family and kind of my old life back. But it feels like I don't fit in there anymore. It's as if you've grown out of your favourite pair of shoes. The moment you realise that you grew up, is the moment you feel really sad because you liked those shoes and now you have to go out and look for an new pair. A pair that could replace the old one. But you'll never know what might be waiting for you. And you'll never know if you'll find something that fit as good as this old pair of yours. This frightens and scares you - not only when you're standing in the shoe store.
Now that I'm confronted with my reality again, I start to realise that I'm still not ready for it. I thought going abroad would make me realise what I really want to do with my life. I thought I would come back with some kind of plan. But I just got nothing. Nothing has changed. I'm still without any ideas, I'm under a lot of pressure and everything is just really overwhelming. I try to run away and hide.
The main thing I learned in Brighton is to always try to see the positive in everything. Even though I'm really sad and heart-broken right now, I know that it will get better. I know that I will find my way. Especially after meeting all these inspiring and motivating people, I now know that I can do it and that I'm looking forward to a bright future.

To sum up, I just wanna say that those friends I found in Brighton, are friends forever. I'll do anything to keep them in my life.
Last but not least I want to say a huuuuuuge THANK YOU to my parents who made this whole thing possible for me. Thank you so so much ♥!

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Ich sollte wohl kein Blogger werden, mein Durchhaltevermögen lässt wirklich stark zu wünschen übrig. Nichtsdestotrotz wollte ich mich mal wieder melden. Ich bin mittlerweile am Ende meiner Reise, meines Abenteuers angekommen. So ganz hab ich es noch nicht realisiert. Eine Freundin hat es ganz passend beschrieben: es fühlt sich an als wären wir in den Ferien und nächste Woche fahren wir wieder "nach Hause". Brighton war mein Leben und mein Zuhause für eine ziemlich lange Zeit und es hat mich viel Mühe gekostet mich dort so wohl zu fühlen, wie ich es am Ende getan habe. Einen wesentlichen Teil haben meine Freunde dort beigetragen, die für mich wie eine Familie waren. Die Leute, die ich dort kennengelernt habe und die Freundschaften, die ich dort geschlossen habe, sind einzigartig und unbeschreiblich.
Seit ich wieder hier in Deutschland bin, habe ich das Gefühl, dass ein Teil von mir fehlt. Ich habe regelmäßig Rückfälle und möchte am liebsten weglaufen, irgendwohin wo die Zeit stehen geblieben ist und ich mit all meinen Freunden sein kann. Mein Herz ist schwer und tut weh. Das ist mir lange nicht mehr passiert und ich hatte gedacht, ich wäre dazu nicht mehr fähig, aber wie es scheint, habe ich mich getäuscht.
Diese Erfahrung war mit Abstand die schönste und traurigste, die ich je gemacht habe. Ich habe jetzt einzigartige Erinnerungen, die mir keiner nehmen kann und die mich wesentlich prägen. Aber dass ich mich von so vielen wirklich lieb gewonnenen Menschen verabschieden musste, will einfach nicht in meinen Kopf rein gehen. Das kann doch nicht schon das Ende gewesen sein? Ich fühle mich, als hätte ich erst vor ein paar Wochen meine Koffer gepackt und wäre losgefahren. Es kommt mir nicht vor wie ein halbes Jahr, wirklich nicht.
Ich suche auch nach wie vor nach Worten um jemandem zu beschreiben, wie ich mich fühle und wie es mir geht, aber ich habe das Gefühl, dass es keine Worte für diese Verwirrung in meinem Inneren gibt. Versteht mich nicht falsch, ich freu mich meine Freunde wieder zu haben, meine Familie um mich rum zu haben und mein altes Leben ein Stück weit wieder zu haben. Aber es fühlt sich einfach an, als würde ich da nicht mehr rein passen. Es fühlt sich an, als würde man nach einiger Zeit versuchen ein Paar Schuhe anzuziehen und man stellt fest, dass man gewachsen ist und sie einem nicht mehr passen. Dann ist man meist enttäuscht, weil es doch Schuhe waren, die man gerne und oft getragen hat. Und jetzt muss man sich ein neues Paar kaufen, eine Art Ersatz, das dann doch ganz anders sein wird, als das alte. Das macht Angst und das verunsichert, denn man weiß nie ob man etwas passendes finden wird und was auf einen wartet. - nicht nur im Schuhladen.
Jetzt steh ich da, mit meiner Realität konfrontiert und stelle fest, dass ich immer noch nicht bereit dafür bin. Ich hatte gehofft im Ausland DIE Eingebung zu finden und nach Hause zu kommen und einen Plan vom Leben zu haben. Well,..... no. So funktioniert es dann halt doch nicht. Ich bin nach wie vor planlos, unter großem Druck und völlig überfordert. Ich laufe weiter weg, verstecke mich hinter Kleinigkeiten, lasse mich von allem und jedem aufhalten. "Morgen ist auch noch ein Tag" wird wahrscheinlich zu meinem aktuellen Motto. Aber wenn ich etwas in Brighton gelernt habe, dann das Positive zu sehen. Auch wenn ich gerade eher traurig bin als dass ich lache und auch wenn ich das Gefühl habe, dass alles irgendwie nicht so läuft, wie es soll, weiß ich trotzdem, dass es besser wird und ich meinen Weg finden werde. Die Menschen, die ich in England kennengelernt habe, haben mir so unfassbar viel Halt gegeben und haben mir geholfen einzusehen, dass ich das schaffen kann. Ich gebe nicht auf, ich finde meinen Weg, das weiß ich.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich in Brighton Freundschaften fürs Leben geschlossen habe und ich werde alles dafür geben um diese Menschen in meinem Leben zu behalten.
Uuuund ich möchte mich bei allen bedanken, die mir dieses Abenteuer ermöglicht haben, ganz ganz besonders bei meinen Eltern. Danke ♥!



xoxo, girl abroad