Sonntag, 25. Januar 2015

one's destination is never a place, but a new way of seeing things

das ging schnell. da bin ich wieder. das Wochenende ist leider schon wieder so gut wie vorbei, aber es war ein gutes Wochenende, mit aufregenden Ereignissen und deswegen möchte ich euch ein bisschen davon erzählen und euch Bilder zeigen, auch wenn ich ja grade erst was geschrieben hab..

Freitagabend waren wir wieder feiern. gleiche Prozedur wie beim letzten Mal: vorglühen am Churchill Square, in den Club und tanzen und dann aber dieses Mal mit dem Taxi nach Hause, weil um 3 einfach wirklich zu früh ist. hätte nie gedacht, dass ich um 3 mal zu früh finde, aber irgendwie vergeht die Zeit immer wahnsinnig schnell. auch dieses Mal war wieder super schön und ich freu mich schon aufs nächste Mal.
schlafen wird ja bekanntermaßen überbewertet und frühstücken nach 10 Uhr offensichtlich auch. dementsprechend mussten wir uns Samstag viiieeel zu früh aus dem Bett quälen um besagtes Frühstück einzunehmen. danach haben wir beschlossen, das von der Gastmutter angepriesene, Shoppingparadies "Gunwharf Quays" in Portsmouth zu besuchen. beste Idee aller Zeiten! entgegen meiner Erwartungen war es kein Shoppingcenter im Sinne von einer Mall oder einfach einer Art großen Halle, sondern eine Art Ministadt direkt am Hafen (das hätte dem Hansi gut gefallen, haha :D) mit einer Vielzahl von Outlets und anderen namenhaften Läden. und entgegen aller Erwartungen haben wir kaum etwas materielles im Sinne von Kleidung oder ähnlichem gekauft. jeder von uns hat sich eine neue Uhr im claire's-Outlet gekauft und dann haben wir im Lindt-Store zugeschlagen. aber das absolute Highlight war der Spinnaker Tower, mit einer Panoramaaussicht in 110 Metern Höhe. der Wahnsinn, ehrlich! von dort oben hatte man eine großartige Sicht aufs Meer hinaus und auf Portsmouth und die Isle of Wight. wir waren absolut hin und weg und haben uns versprochen auf jeden Fall noch mal wieder zu kommen. zum Abendbrot waren wir dann bei "Jamie's Italian", zum einen, weil meine Mitbewohnerin unbedingt Italienisch essen wollte und zum anderen, weil ich unbedingt mal in ein Restaurant von Jamie Oliver wollte. und es war der Hammer! wir hatten ein großartiges 3-Gänge-Menü und sind am Ende pappsatt aus dem Restaurant gewankt um wieder nach Brighton zu fahren und dort einen Absacker mit Freunden zu trinken. leider italienische Freunde.....aber hey, nach anderthalb Stunden in der Kälte waren dann endlich alle da und wir konnten losgehen, mal wieder ins Font. aber es war sehr nett, auch wenn ich alleine mit vier Italienern war. aber es heißt ja, der Mensch wächst mit seinen Aufgaben und wenn ich wieder zu Hause bin, versteh ich mit Sicherheit sehr sehr sehr viel Italienisch, ich kann es vielleicht nicht wirklich sprechen, aber verstehen auf jeden Fall.
und heute begann wieder viel zu früh, dafür aber ungewohnt typisch englisch: gekochtest Frühstück bestehend aus Rührei, Bacon, Toast mit Butter und angebratenen Pilzen. kööööööstlich! :)
nach einigem Hin und Her und noch mal einschlafen und dann wieder aufwachen, haben wir beschlossen auch heute doch noch mal das Haus zu verlassen. eigentlich wollten wir uns nur mit zwei Freunden treffen, am Ende saßen wir in einer relativ großen Gruppe in einem Pub und haben das Spiel Brighton gegen Arsenal London geguckt. obwohl ich wirklich kein Freund von Fußball bin, war es ein erstaunlich lustiger Nachmittag und trotz gewaltigem Schlafmangel hatte ich ziemlich viel Spaß. Arsenal hat übrigens nur knapp gewonnen.
jetzt sitze ich auf meinem Bett und bereite mich seelisch und moralisch auf die nächste Schulwoche vor.
morgen werden wir wahrscheinlich das Kliff "Seven Sisters" besuchen, dann ist der Montag vielleicht gar nicht so besch***en wie sonst.

LOVE nach Hause ♥♥♥

jetzt die Bilder:

Samstagsoutfit

Lunch am Bahnhof, weil wir den Zug verpasst haben

Gunwharf Quays ! :)


Spinnaker Tower


Zugang zu den Läden
schon unheimlich, wenn man sieht wie weit es runter geht..

überragende Aussicht!



I ♥ my shoes

die neuen Uhren

by night

Portsmouth Harbour

unser Dinner

xoxo, girl abroad

Donnerstag, 22. Januar 2015

Lebenszeichen

ich weiß, ich weiß, ich bin im Verzug. ich hatte wirklich gedacht, ich würde öfter bloggen, aber irgendwie kommt man dann am Ende des Tages doch bloß zu nichts. aaaaaber jetzt hab ich mich hingesetzt und jetzt wird das auch ein Post. über den Sinn lässt sich ja bekanntlich streiten, haha.

was ist in den letzten 10 Tagen so passiert?
nunja, den Großteil meiner Zeit habe ich tatsächlich in der Schule verbracht. und ich muss zugeben, auf gewisse Art und Weise gefällt mir die Schule. vielleicht weil ich weder Physik- noch Chemieunterricht hab. es ist einfach richtig schön die ganze Zeit Englisch sprechen zu können beziehungsweise zu müssen und auch wenn die Unterrichtsthemen eher mittelmäßig spannend sind, lernt man doch viele interessante Dinge. und besonders eins wird immer wieder ganz deutlich klar: die Briten sind schon ein sehr eigenes Volk. das ist jetzt nicht mal unbedingt negativ gemeint, eigentlich ist es sogar sehr faszinierend zu sehen wie groß die Unterschiede zu Deutschland sind. das Schönste ist eigentlich, dass man an jeder Stelle mit Höflichkeit überhäuft wird und alle super nett und freundlich sind, wie ernst das jetzt gemeint ist, sei ja jetzt mal dahin gestellt, aber auf den ersten Blick ist es eine sehr willkommene Abwechslung zur vorherrschenden Grimmigkeit in Deutschland. ich bin mir fast sicher, dass ich, wenn ich wieder zurück bin, jedes Mal, wenn ich aus dem Bus aussteige, durch den halben Bus "thank you" rufe. einfach, weil sich das so einbrennt.

letzten Sonntag war ich tatsächlich in Oxford, so wie ich es vor hatte. es war leider sehr sehr kalt und Heizungen im Bus werden ja auch allgemein überbewertet. nichtsdestotrotz ist Oxford eine ziemlich schöne Stadt und es war sehr interessant all die Universitätsgebäude zu sehen und sich vorzustellen, wie das wohl ist, wenn man auf ein englisches College gehen würde. unten findet ihr dann noch ein paar Bilder um den Ausflug für euch ein wenig anschaulicher zu gestalten.
allgemein war ich allerdings am Wochenende sehr einsam, da meine Mitbewohnerin beschlossen hatte nach Amsterdam zu fahren und ich zurück geblieben bin, weil ich ja schon dort war und es mir zu teuer war.
ich hätte wirklich nie nie nie niemals gedacht, dass man sich so schnell an einen fremden Menschen gewöhnen kann und ihn nach zwei Wochen sogar schon extrem vermisst, wenn er nicht mehr da ist. aber ich kann euch sagen: es geht tatsächlich! auch wenn nach wie vor diese Sprachbarriere zwischen uns ist und wir uns vielleicht nicht immer hunderprozentig verstehen, ist sie trotzdem mittlerweile der wichtigste Mensch hier und ich weiß nicht, was ich ohne sie machen würde. wir sind einfach das #perfectduo.

Dienstag sind wir jedes Mal abends im schönsten Pub der Stadt: The Font, weil das Bier nur 1 Pfund kostet und man hier sonst nicht so günstig trinken kann. ich möchte behaupten der Pub besteht Dienstagabend zu 90% aus Schülern der Organisation. alle treffen sich da und es ist immer wieder lustig, auch wenn leider kein Nachtbus unter der Woche fährt und wir deswegen den letzten Bus nach Hause nehmen müssen. und der kommt eindeutig zu früh, nämlich immer dann, wenn es eigentlich gerade lustig wird.

gestern Abend wollten wir eigentlich feiern gehen, weil wir donnerstags immer eeeeewig schlafen können. also haben wir uns fertig gemacht, sind eine halbe Stunde nach Brighton gefahren....... um festzustellen, dass einfach niemand da war. wir haben eine ganze Weile gewartet, aber es kam einfach niemand. das Ende der Geschichte: wir sind zu McDonalds gegangen, haben einen McFlurry mit Smarties gegessen (kostet hier übrigens nur 1 Pfund!!) und sind dann wieder nach Hause gefahren. seeeeeehr aufregend.. das hat man davon, wenn man sich sagt "wir sind jung und deswegen gehen wir heute Nacht feiern", haha.
aber vielleicht wird es ja Freitagabend ein bisschen besser, ich geb die Hoffnung nicht auf.

mal schauen, was das Wochenende so bringt, ich meld mich auf alle Fälle bald wieder.

im Allgemeinen, bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass hierher zu gehen die bisher beste Entscheidung meines Lebens war und so schnell verlasse ich diesen Ort nicht mehr, zumindestens nicht bis Juni, so viel ist sicher.

ein paar Bilder, für die Anschaulichkeit:

achja, wir waren auch Schlittschuhlaufen!



Oxford :)







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Oxoford Castle


xoxo, girl abroad

Sonntag, 11. Januar 2015

I lost my heart to the sea

7 Tage. eine Woche. so lange bin ich jetzt schon/erst/grade so hier, in England, am Meer.
so ganz fassen kann ich es immer noch nicht, es erscheint mir so unwirklich und ich hab Angst, dass im nächsten Moment jemand zu mir kommt und sagt: "du weißt aber schon, dass dein Urlaub morgen vorbei ist?". bis jetzt kam noch keiner vorbei.. es ist alles so unwirklich, so wunderschön, so nicht-in-Worte-fassbar-glücklich-machend.
für eine Woche ist ganz schön viel passiert, so viel, dass es ich es hier gar nicht alles aufschreiben kann, das würde einfach den Rahmen sprengen. aber ich werde euch eine Kurzfassung geben, besonders von meinem Wochenende, weil ich unter der Woche tatsächlich hauptsächlich in der Schule sitze (teilweise bis 18.45, yaay) und in der Schule ja dann doch eher seltener aufregende Dinge passieren. 
aber außerhalb der Schule könnte das Leben gerade nicht schöner sein. meine Mitbewohnerin sagt immer "we are young" und deswegen sitzen wir nicht zu Hause rum, sondern gehen raus und unternehmen was und schlafen eindeutig zu wenig. 
am Freitag waren wir abends in einem Club in Brighton, viele viele Mitschüler haben sich an einem Treffpunkt gesammelt, zusammen vorgeglüht und sich gegenseitig besser kennengelernt. leider konnten wir nicht so lange bleiben, wie wir wollten, da das Nachtbussystem doch eher unausgereift ist und der letzte Bus schon um 3 fuhr. nichtsdestotrotz ein schöner Abend mit vielen netten Menschen. und das Witzige ist ja, egal wie weit weg man von zu Hause ist und egal wie sehr man jemand anderes sein möchte, am Ende braucht es nur eine Person und man fällt in alle alten Muster zurück, ist wieder der gleiche Mensch und fragt sich, wie meine seine Würde so schnell und so einfach über Bord werfen kann. 
und getreu dem Motto "schlafen kannst du, wenn du tot bist", sind wir dann tatsächlich am Samstag auch schon wieder sehr früh aufgestanden um pünktlich beim Kennenlernen-Barbecue der Schule auftauchen zu können. nur um festzustellen, dass wir offensichtlich die Einzigen mit derartigen Ambitionen waren. keiner da. also haben wir nur einen Burger gegessen und sind dann weiter in die Innenstadt gefahren um uns dort mit Freunden zu treffen. und es muss nochmal erwähnt werden: sich mit Italienern zu treffen, ist die Hölle. Pünktlichkeit ist für die tatsächlich ein Fremdwort! aber irgendwann haben sich dann doch alle zusammengefunden und wir sind zum berühmten Brighton Pier gegangen. wir waren Karussell fahren und sind rumgelaufen, haben witzige Fotos und Selfies gemacht und waren glücklich uns zu haben. nach dem Abendbrot in der Gastfamilie waren wir in der -ich bin mir jetzt schon sicher- mit Abstand schönsten Bar in ganz Brighton: The Font. warum das so ist, seht ihr dann unten auf einem Bild. es war ein gemütlicher Abend und er war auch eher schnell zu Ende, weil uns dann doch langsam die Müdigkeit einholte.
nach dem wir dann heute, am Sonntag, zum ersten Mal diese Woche ohne Wecker aufgestanden sind, hat uns der wunderschöne Sonnenschein nach draußen gelockt und wir sind in unserem Dorf mal ans Meer gegangen und wow! es ist einfach so unfassbar schön da! gerade mit der Sonne und dem blauen Himmel und aaaah! ich kann es wirklich nicht in Worte fassen, guckt euch einfach unten die Bilder an, aber ich kann euch sagen: ich bin so verliebt und so glücklich, wie schon sehr sehr lange nicht mehr. und ja, ich rede immer noch vom Meer, bevor jetzt hier Missverständnisse entstehen ;-) nach dem Meer und einer heißen Schokolade sind wir dann wieder nach Brighton gefahren um Freunde treffen, ein bisschen zu shoppen und den Royal Pavillon und seine Eislauffläche anzusehen und zu entscheiden, dass wir definitiv nächste Woche Eislaufen gehen werden. ich freu mich so!
mit viel Glück werde ich nächsten Sonntag in Oxford sein, ich kann's kaum erwarten.

alles in allem geht es mir gerade richtig gut und ich habe tatsächlich the time of my life
ich schicke ganz ganz viel Liebe und Küsse nach Hause, ihr fehlt mir ♥

mein Wochenende in Bildern:
Brighton Pier
Brighton Pier

Blick vom Brighton Pier


innen im Pier

Blick vom Pier
sowas wie ein Kindheitstraum

friends :)

THE FONT ♥♥♥


wir konnten sogar Sonnenbrillen tragen heute!!!

Kingston Lane 
diese Brücke überqueren wir täglich, ist ein Ampelersatz

endlich! das Meer!


obligatorisches Selfie



Mittagessen auf den Steinen am Meer

heiße Schokolade zum Aufwärmen

Royal Pavillon mit Eislauffläche


Clocktower

Nachtrag von Mittwoch: Welcome Party


xoxo, girl abroad